Hawk-Eye statt Linienrichter – Boris Becker: „Gut für Djokovic, dann kann er niemanden treffen“

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Boris Becker Spruch Djokovic
IMAGO / AAP

Bei den Australian Open 2021 wird auf Linienrichter*innen verzichtet, damit nur so viele Menschen wie unbedingt nötig in Corona-Zeiten auf dem Tennisplatz stehen müssen. Diese Tatsache griff Eurosport-Experte Boris Becker zum Start des Turniers in Form eines augenzwinkernden Spruchs in Richtung Novak Djokovic auf.

Während des Erstrundenmatches seines ehemaligen Schützlings gegen Jeremy Chardy (6:3, 6:1, 6:2) bei den Australian Open hat Boris Becker mit einem Djokovic-Spruch für einen Lacher gesorgt. In Bezug auf die Hawk-Eye-Technologie, die in Melbourne dieses Jahr reale Linienrichter*innen ersetzt, stellte der Ex-Weltklassespieler augenzwinkernd fest: „Das ist besonders gut für Djokovic, weil dann kann er niemanden treffen, wenn er sauer ist.“

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Dieser Kommentar war natürlich eine Anspielung auf den „Fehlschlag“ des Serben bei den US Open 2020, bei denen er eine Linienrichterin derart unglücklich, wenn auch unabsichtlich, mit einem Ball am Kehlkopf getroffen hatte, dass diese zu Boden ging und kurzzeitig mit Atemproblemen kämpfte.

Der Serbe wurde daraufhin vom Supervisor disqualifiziert, da er den Ball aus einer Frustation heraus nach hinten geschlagen und den Unfall daher billigend in Kauf genommen hatte. Sein Gegner Pablo Carreño Busta zog nahezu kampflos ins Viertelfinale von New York ein. Kurz danach passierte dem „Djoker“ übrigens Ähnliches, wobei ihn damals überhaupt keine Schuld traf.

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Boris Becker vor Djokovic-Spruch überrascht über Linienrichter-Änderung

Witzige Randnotiz: Anscheinend hatte der Eurosport-Experte den Austausch der Linienrichter*innen gegen die elektronischen Stimmen in dem Moment zunächst nicht wirklich auf dem Schirm. Auf jeden Fall reagierte er überrascht, als Kommentator Matthias Stach das Thema zur Sprache brachte. Becker: „Weißt du was? Die ganze Zeit schaue ich auf den Platz und denke mir, da fehlt doch was. Da fehlen doch Leute auf dem Platz.“

Dem früheren Grand-Slam-Champion fehlten immerhin nicht die passenden Worte, denn sein Djokovic-Spruch war ein echter Winner für die TV-Zuschauer. Und wenn sich jemand erlauben kann, mal einen kleinen Spaß auf Kosten des Weltranglistenersten zu machen, dann sein ehemaliger Coach …

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