5 Fun-Facts zu Union Berlin: Trikot-Panne bei Uchida, U.N.V.E.U. und richtig gute Wurst

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kuriose Union Berlin Fakten
imago images / Jan Huebner

Union Berlin spielt 2020/21 seine bis dato beste Bundesliga-Saison. SPORTFAILS blickt in der Kategorie Fun-Facts auf interessante Randnotizen rund um die Eisernen und präsentiert 5 kuriose Union-Berlin-Fakten – einschließlich der Trikot-Panne um Atsuto Uchida und die richtig gute Stadionwurst. „Eisern Union“-Fans werden wissen, was gemeint ist.

1. Trikot-Panne bei U(s)chida

Im August 2017 wechselte Atsuto Uchida zu Union Berlin. Obwohl der Name des Neuzugangs in Deutschland bereits ein Begriff war (der Japaner lief zuvor für Schalke 04 auf), unterlief den Hauptstädtern eine amtliche Trikot-Panne: Bei seinem Union-Debüt gegen Fortuna Düsseldorf wurde Uchida kurzerhand in „Uschida“ umgetauft – so zumindest stand es auf seinem Trikot. Der Profi nahm den Fauxpas mit Humor, erklärte im Anschluss gegenüber der Bild: „Mein Name wird in Deutschland oft mit s geschrieben. Alles okay. Dann heiße ich eben Uschida.“

So ist’s richtig – geht doch!

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2. Richtig gut die Wurst

„Richtig gut die Wurst.“ Was ein bisschen so klingt wie Franz Beckenbauers grandioser Werbesport-Slogan („Kraft auf den Teller – KNORR auf den Tisch“), ist in Wirklichkeit eine Leuchttafel, die über der altehrwürdigen Anzeigetafel im Stadion An der Alten Försterei prangt. Daran hat sich übrigens bis heute nichts geändert, wenngleich die Heimstätte der Eisernen seit ihrem Umbau längst über moderne Videoleinwände verfügt. Das rote Backsteinhaus, ein Relikt aus vergangenen Tagen, gibt es allerdings immer noch – ebenso wie die an der Fassade befestigten Steckkarten, mit denen nach wie vor das jeweilige Ergebnis angezeigt wird.

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3. Sechs Jahre Sperre für „Jimmy“ Hoge

Das Schicksal des Günter „Jimmy“ Hoge ist alles andere als lustig, gehört aber dennoch zu den kuriosen Fakten rund um Union Berlin – und MUSS unbedingt erzählt werden, weil sich der Publikumsliebling mit einer besonderen Aktion unsterblich gemacht hatte. Hoge galt als überragender Außenstürmer, dem abseits des Platzes der Ruf eines Lebemanns vorauseilte. Dem damaligen SED-Regime schmeckte der Lebensstil des Fußballer ganz und gar nicht. Hoge, der im November 2017 mit 77 Jahren verstarb, trieb es Anfang der 70er im Rahmen der Saisonabschluss-Fahrt auf die Spitze.


Was war passiert? Der Unioner sang während einer TV-Übertragung eines BRD-Länderspiels in einem Lokal die westdeutsche Hymne. Die Folge: Der „Rebell“ wurde vom Fußballverband der DDR zu einer Sperre von sechs Jahren für die erste Liga verurteilt. Eine Entscheidung, die einem Berufsverbot gleichkam …

4. Rückwärtsfahren verboten!

Aberglaube ist vor allem im Tennis weit verbreitet, doch auch der Fußball schreibt Anekdoten dieser Art. Ein eiserner Anwärter auf den Thron der abergläubischsten Fußballtrainer aller Zeiten dürfte Georgi Wassilew sein (links im Bild neben Ex-Präsident Heiner Bertram). Der Bulgare trainierte Union von 1998 bis 2003. In dieser Zeit durfte Busfahrer Sven Weinel niemals rückwärts fahren – zumindest solange der Coach als Passagier mit von der Partie war. Es gab nur zwei Möglichkeiten: Entweder einen anderen Weg einschlagen oder warten, bis „Der General“ ausgestiegen war.

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5. Wie ein Fax zum Schlachtruf für die Ewigkeit wurde

Vielleicht hast du dich auch schon einmal gefragt, was es mit dem Union-Schlachtruf U.N.V.E.U. auf sich hat!? Dieser ist zurückzuführen auf die wahre Geschichte eines Fans, der in den 90ern einen Malta-Urlaub machte. Um in dieser Zeit über seinen Verein stets auf dem Laufenden zu bleiben, bat er einen Freund darum, die jeweils aktuelle Presseschau von Union Berlin ins Hotel zu faxen.

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Auf der Insel angekommen, schickte der Urlauber seinem Kumpel eine Karte mit einer Presseschau-Erinnerung und dem Hinweis „unv“ („und nicht vergessen“). Als Tastfunker bei der Armee waren beide mit den Verkehrsabkürzungen vertraut, sodass der zugespielte Ball in dem ersten Fax mit der ersten Presseschau problemlos aufgenommen werden konnte. Der Absender hatte mit den längst magischen fünf Buchstaben „unveu“ („Und nicht vergessen: Eisern Union“) unterzeichnet. Aus dem „nicht“ wurde später ein „niemals“ – der Schlachtruf des Bundesligisten heißt bis heute: Und niemals vergessen: Eisern Union!

Das waren 5 kuriose Union-Berlin-Fakten! Und hier findest du unsere Fun-Facts zu Stadtrivale Hertha BSC

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