5 Fun-Facts zu Werder: Tim Wiese, die berühmte Papierkugel und Bremer im HSV-Trikot

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Werder-Fakten
Wie dir vielleicht aufgefallen ist, haben wir in diesem Bild zwei Kuriositäten aus der Werder-Historie miteinander kombiniert. Bild: imago images / ActionPictures / HochZwei/Szyza (Montage)

Werder Bremen ist dem Abstieg aus der Bundesliga (fürs Erste) noch einmal entkommen. Mit einem fulminanten 6:1-Sieg über den 1. FC Köln ballerten sich die Norddeutschen auf den Relegationsplatz. SPORTFAILS hat in der etwas anderen Serie Fun-Facts die fünf kuriosesten und witzigsten Werder-Fakten zusammengefasst. 

1. Lospech? Egal! Ohne Heimspiel zum Pokalsieg 

Das muss man auch erstmal schaffen! Der Reihe nach tritt Werder im DFB-Pokal 2009 bei Eintracht Nordhorn, Erzgebirge Aue, Borussia Dortmund, dem VfL Wolfsburg und dem Hamburger SV an. Immer wieder wird das Heimrecht dem Gegner zugelost, doch Werder Bremen siegt und siegt und siegt. Auch im Finale setzt sich die Elf von Thomas Schaaf gegen Bayer Leverkusen durch und feiert im Olympiastadion von Berlin den bis dato letzten großen Vereinserfolg. 

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2. Der große Trikot-FAIL

Ausgerechnet im Nordderby gegen den Hamburger SV im November 1971 muss der SVW eine besonders bittere Pille schlucken. Weil die eigenen Trikots denen der zu Hause spielenden Hanseaten zu sehr ähneln und kein eigener Ersatz im Gepäck ist, müssen die Werderaner in der zweiten Halbzeit in den blauen Auswärtstrikots ihres großen Konkurrenten spielen. Ein echter Evergreen in Sachen kuriose Werder-Fakten!

3. Die berühmte Papierkugel 

Noch nie zuvor hatte ein Stück Papier einen so großen Einfluss auf ein Fußballspiel. Im UEFA-Cup-Halbfinal-Rückspiel 2009 geht es für Bremen gegen den Hamburger SV um alles. Ein Unentschieden bedeutet den Finaleinzug für den Konkurrenten, es steht 2:1 für die Elf von der Weser. Dann folgt DAS Kuriosum: Eine zusammengeknüllte, aus einer Choreografie stammende Papierkugel lässt HSV-Verteidiger Michael Grafgaard den Ball an der eigenen Eckfahne unglücklich ans Schienbein springen. Den folgenden Eckstoß verwandelt Werder zum Entsetzen der Hamburger zum entscheidenden 3:1 – der Finaleinzug dank der „Papierkugel Gottes“ ist perfekt. 

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4. Pechvogel Wiese: Das bittere Aus gegen Juve

Champions-League-Achtelfinale 2005/06: Werder Bremen trifft auf Juventus Turin. Im Hinspiel drehen die Grün-Weißen einen 1:2-Rückstand noch zum 3:2-Erfolg. Im Rückspiel halten die Norddeutschen lange das 1:1, bis Tim Wiese seinen schlimmsten Alptraum erlebt. In der 88. Minute pflückt der Schlussmann eine einfache Flanke aus der Luft, verliert beim Abrollen auf den Boden aber den Ball aus der Hand. Juve-Stürmer Emerson nutzt die Gunst der Stunde und schiebt die Kugel zum 2:1 in die Maschen – die Italiener stehen aufgrund der Auswärtstorregel im Viertelfinale der Königsklasse. 

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5. Wagners Blut sichert CL-Viertelfinaleinzug

Wenn man glaubt, es geht nicht blöder: Das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals 2010/11 gegen Sampdoria Genua entscheidet Werder noch mit 3:1 für sich. Im Rückspiel ist der Vorspung mit einem frühen 0:2 aber schnell verpufft. Dann greift auch noch eine kuriose Regel: Stürmer Sandro Wagner muss den Platz verlassen, weil nach einer Verletzung Blut auf sein T-Shirt gelangt war – ein Ersatztrikot kann nicht aufgetrieben werden. Doch das Schicksal trägt an diesem Tag einen grün-weißen Fanschal: Der eingewechselte Markus Rosenberg rettet die harmlosen Bremer in der letzten Minute in die Verlängerung, bevor Claudio Pizarro in der 100. Minute erneut trifft und Werder doch noch ins Viertelfinale schickt.  

Weitere kuriose Werder-Fakten gefällig? Hier findest du eine irre Statistik über Claudio Pizarro!

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