Throwback: Als Stürmer-Hüne Jan Koller plötzlich zwischen den Pfosten stand

0
907
Jan Koller Torwart
IMAGO / Bernd König

Am Freitag feiert ein Kult-Kicker von Borussia Dortmund seinen 50. Geburtstag. Jan Koller ist vielen Bundesliga-Fans für seinen legendären Einsatz als Torwart im Gedächtnis geblieben. Vor nun schon über 20 Jahren sprang der 2,02-Meter-Hüne für Jens Lehmann zwischen den Pfosten ein – und schaffte es durch seine Leistung dort sogar in die Elf des Spieltags.

Aber was war passiert? Wir schreiben den 9. November 2002, der BVB trifft auf den FC Bayern. Es ist Jan Koller, der den Torwart des FC Bayern schon in der 7. Minute zum 1:0 bezwingen kann. Traumstart für die Schwarz-Gelben, doch in der Folge geht es (fast) nur noch bergab. Torsten Frings macht den Anfang und bringt Dortmund mit einer Gelb-Roten Karte in Unterzahl. Damit aber nicht genug. In der zweiten Hälfte bringt ein Doppelschlag durch Santa Cruz und Pizarro den Bayern die Führung.

Jan Koller fliegt als Torwart in die Elf der Woche

Das stinkt BVB-Schlussmann Jens Lehmann gewaltig. Auch er hat allerdings schon die gelbe Karte gesehen – und so führen seine lautstarken Beschwerden beim Schiedsrichter zum zweiten Platzverweis für die Borussen. Besonders ärgerlich: Zu diesem Zeitpunkt hat Dortmund keine Wechsel mehr übrig. Also muss für die letzten 24 Minuten ein Feldspieler ins Tor. Die Wahl fällt auf Stürmer-Hüne Jan Koller.

Plötzlich streift der Angreifer das orange Torwarttrikot von Lehmann über, haut einmal gegen die Latte und hütet dann famos den Kasten. Eine gute Parade gegen Michael Ballack und zahlreiche abgefangene Flanken, dazu kein weiteres Gegentor. Kollers Auftritt im Tor ist nicht nur kurios, sondern auch noch richtig gut. So gut, dass der Kicker ihn in die Elf des Spieltags wählt. Als Torwart wohlgemerkt. Einfach nur sensationell!

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

An diesem Freitag feiert Koller seinen 50. Geburtstag. Nach seinen fünf Jahren bei der Borussia (2001-2006) nimmt er noch ein paar weitere Stationen, unter anderem bei Monaco und Nürnberg, mit und beendet dann 2011 seine Karriere. Sportfails gratulieren der Torwart-Legende von Herzen!

Auch zu empFAILen: „Flasche leer“ und mehr: 25 Jahre Trapattonis Wutrede – im Wortlaut!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here