Maradona in Meppen: Darum bestritt Diego sein Barça-Debüt 1982 im Emsland

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Maradona in Meppen
imago images / Horstmüller

Diese Geschichte klang im ersten Moment wie ein Aprilscherz – bis zum 3. August 1982, als der damals gerade einmal 21-jährige Diego Armando Maradona mit dem FC Barcelona beim Oberligisten SV Meppen auflief. Was machte Maradona in Meppen? Die Hintergründe einer unglaublichen Story, die kein SPORTFAIL war.

Den Verantwortlichen des Klubs war es tatsächlich gelungen, das große Barça zum 70. Vereinsjubiläum ins beschauliche Emsland zu locken. Für eine Antrittsgage von 70.000 D-Mark versicherten der europäische Spitzenverein und dessen deutscher Trainer Udo Lattek den Meppenern, bei diesem Freundschaftsspiel in Top-Besetzung aufzulaufen.

Die beste Nachricht machte allerdings erst nach der Unterzeichnung des Vertrages die Runde: Kurz danach sickerte nämlich durch, dass Maradona von den Boca Junios zu den Katalanen wechseln würde. Und tatsächlich wurden Anfang August rund 20.000 Fans in Meppen Zeuge des ersten Spiels von Maradona auf europäischem Boden.

Maradona in Meppen war eine „Mischung aus Woodstock und Schützenfest“

Der 21-Jährige musste von Polizisten auf den Platz eskortiert werden, die Euphorie schien grenzenlos. Der damalige Meppen-Coach Hans-Dieter Schmidt sprach später in einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung von einer „Mischung aus Woodstock und Schützenfest“. Es passte ins Bild, dass das erste Tor beim 5:0-Sieg Barças dem Neuzugang Maradona (13. Minute/Handelfmeter) vergönnt war …

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