Ronaldinho zum BVB? Pelé zu 96? Diese 5 Beinahe-Transfers sind echte Kracher

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Beinahe-Transfers
imago images / Pro Shots

Am 1. Februar 2021 schloss das Transferfenster. SPORTFAILS erinnert an zehn Beinahe-Transfers, die aus heutiger Sicht betrachtet echte Kracher gewesen wären.

Wie hätte die Karriere von Ronaldinho ausgesehen, wenn der brasilianische Zauberfuß statt zu Paris Saint-Germain zu Borussia Dortmund gewechselt wäre? Und wie groß hätte der 1. FC Saarbrücken mit Michel Platini in den eigenen Reihen herauskommen können? Diese beiden sind nur zwei der Mega-Transfers, die an winzigen Kleinigkeiten scheiterten.

Diese 5 Transfers wären um ein Haar zustande gekommen!

1. Ronaldinho zu Borussia Dortmund

Ja ja, das ist einer DER Beinahe-Transfers schlechthin. Im Jahr 2001 fuhr der BVB eine große Transferoffensive, um den Kader auf die Champions League vorzubereiten, die Ligakonkurrent Bayern München gerade gewonnen hatte. Im Fokus stand auch ein gewisser Brasilianer von Porto Alegre. Schlussendlich entschied sich Ronaldinho dann aber für einen Wechsel zu Paris Saint-Germain. Denn: „Der Sprung nach Dortmund wäre mir dann doch etwas zu groß gewesen.“

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2. Pelé zu Hannover 96

Genau, richtig gelesen. 1964 nahm sich das Management von Hannover 96 vor, einen echten Star zu verpflichten. Und einen größeren Star als Pelé, mit damals 24 Jahren schon sechsmal (!) zum Weltfußballer ausgezeichnet, gab es nicht. Das einzige Problem: Der brasilianische Staat verbot dem Jahrhundertfußballer einen Wechsel ins Ausland.

Und hier findest du unseren 2. Teil der Beinahe-Transfers – mit Neymar, Ibrahimovic und Co.

3. Ronaldo zum VfB Stuttgart

Auch dieser Weltstar hätte fast seinen Weg in die Bundesliga gefunden. 1994 streckte Ralf Ragnick seine Fühler nach dem damals 18-Jährigen aus und lotste ihn fast ins Schwabenland. „Stuttgart war der erste Klub, der sich für mich interessierte“, sagte „Il Fenomeno“ später, doch die Verantwortlichen von Belo Horizonte trieben den Preis so weit in die Höhe, dass der VfB Stuttgart irgendwann ausstieg und Ronaldo zu PSV Eindhoven wechselte.

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4. Cristiano Ronaldo zum FC Valencia

Auch den zweiten Weltklasse-Ronaldo hätte es beinahe auf einen anderen Karriereweg verschlagen. 2003 entdeckten zwei Scouts des FC Valencia den Portugiesen auf einem Jugendturnier. Im Verein herrschte zu der Zeit viel interne Unruhe und die Verantwortlichen befanden die 5 Millionen Euro Ablösesumme letztlich für ein zu hohes Risiko. Kurz darauf machte Sir Alex Ferguson diesen Fehler nicht und verpflichtete CR7 für Manchester United.

5. Robert Lewandowski zu den Blackburn Rovers

Ein weiterer Klassiker unter den Beinahe-Transfers: Fast hätte es den derzeit besten Bundesliga-Torschützen nicht zu Borussia Dortmund, sondern nach England zu den Blackburn Rovers gezogen. Kurios: Vulkanasche im isländischen Himmel behinderte den Flugverkehr, sodass der Pole nicht zur Besichtigung nach Blackburn reisen konnte. Fortan galt Borussia Dortmund als das Wunschziel Lewandowskis.

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