Nach Rauswurf in Brescia: Die 5 größten Balotelli-Skandale

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Balotelli-Skandale
imago images / Laci Perenyi

Er ist eines der größten Enfants terribles der jüngeren Fußballgeschichte – jetzt ist für Mario Balotelli wohl auch bei seinem neuen Klub Brescia Calcio wieder Schluss. Wie ein roter Faden zogen sich die Eskapaden durch die Karriere von „Super-Mario“. SPORTFAILS zeichnet die größten Balotelli-Skandale für dich nach!

Die 5 größten Balotelli-Skandale

Von Mailand nach Manchester, von Manchester nach Mailand. Von Mailand nach Liverpool, von Liverpool nach Frankreich und schließlich zurück nach Italien. Mario Balotellis Weg im europäischen Fußball ist ein langer. Dabei halten die Beziehungen zwischen dem Italiener und seinen Arbeitgebern aber meist nicht lange. Der Grund: sein vielleicht größtes Talent – unerwünscht in den Schlagzeilen zu landen.

1. Minuten vor dem Platzverweis: „Bitte fass keinen an“

In seiner Zeit bei Inter Mailand trainierte „Super-Mario“ unter Jose Mourinho. Der Portugiese, der selbst nicht für einen kühlen Kopf bekannt ist, beschreibt eine Szene mit Balotelli so: „Ich könnte ein Buch mit 200 Seiten über ihn schreiben. Es wäre kein Drama, es wäre eine Komödie. Einmal haben wir in Kazan ein Champions-League-Spiel bestritten. Alle meine Stürmer waren verletzt, Mario war der einzige, der zur Verfügung stand. In der 42. Minute sah er die gelbe Karte. In der Halbzeit verbrachte ich 14 der 15 Minuten damit, auf ihn einzureden. ‚Mario, ich kann dich nicht auswechseln. Ich habe keine Stürmer auf der Bank. Bitte fass keinen an, konzentrier dich nur auf den Ball. Egal, ob wir den Ball verlieren, dich jemand provoziert, oder der Schiedsrichter einen Fehler macht, zeig keine Reaktion.‘ In der 46. Minute sah er dann die rote Karte.“

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2. „Weil ich reich bin.“

Eines Abends soll Balotelli in seinem Sportwagen in einen Autounfall verwickelt gewesen sein. Ein Polizist fragte den Italiener, warum er 5000 Dollar dabei habe. Die kühle Antwort Balotellis: „Weil ich reich bin.“

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3. Prank mit Dartpfeil

Bei Manchester City erlebte man die Blüte der Balotelli-Skandale. Balotelli, der einmal zugab, „hin und wieder komische Sachen zu machen“, soll einst einen Jugendspieler der Citizens bei einem Prank mit einem Dartpfeil beworfen haben.

4. „Why always me?“

Dass ihn seine ständigen Disziplinlosigkeiten verstärkt in den Fokus der Medien bringen würden, ging „Super-Mario“ wohl nicht so richtig in den Kopf. Nach einem seiner Treffer für ManCity jubelte er, indem er sein Trikot hochzog und ein Shirt mit der Aufschrift „Why always me?“ präsentierte. Ein platzierter Hieb gegen die häufige Berichterstattung über den Stürmer.

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5. Mit Feuerwerk das Haus abgefackelt – als Sicherheitsbotschafter für Feuerwerke

Es ist wohl eine der ironischsten Geschichten – selbst im prall gefüllten Geschichten-Repertoire des Mario Balotelli. Im Oktober 2011 steckte der so abschlussstarke Angreifer gemeinsam mit einem Freund sein Haus in Brand – mit einem Feuerwerkskörper. Noch in derselben Woche wurde er als „Botschafter für Feuerwerks-Sicherheit“ in der Region um Manchester vorgestellt.

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