Die 7 verrücktesten Momente aller Zeiten im Tennis

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Verrückte Tennis-Momente
Unsplash / Alex Moises

Im professionellen Tennis versprechen die zahlreichen engen Duelle an der Weltspitze der Tennis-Elite immer große Unterhaltung. Die hohe Leistungsdichte sorgt dauerhaft für Spannung. Das macht auch Tennis Wetten besonders interessant. Mit ein wenig Glück warten hier attraktive Gewinne.

Abseits der sportlichen Unterhaltung durften sich Fans in der Geschichte des Tennis allerdings auch immer wieder an unvorhersehbaren Ergebnissen, emotionalen Ausbrüchen oder auch absurden Momenten erfreuen.

Die Rangliste der absurdesten Momente der Tennis-Geschichte

Natürlich ist Tennis ein Sport, der primär für seine Eleganz, Technik und herausragende Athleten bekannt ist. Aber neben den epischen Matches und spektakulären Auftritten der professionellen Spieler gibt es auch viele Kuriositäten und lustige Geschichten, die sich rund um das Tennis ranken. Von Flitzern bis zu ungewöhnlichen Verhaltensweisen der Spieler auf und abseits des Platzes – es gibt viele unterhaltsame Aspekte in der Welt um den gelben Ball, die die Fans begeistern.

Nr. 1: Die große Ungewissheit – Roger Federer vs. Stanislas Wawrinka

In dem Match zwischen der Schweizer Tennis-Legende Roger Federer und Stanislas Wawrinka passierte so viel, dass es mit Worten teilweise unbeschreiblich ist. Inmitten des Spiels fiel Stanislas Wawrinka zu Boden und Roger Federer überprüfte, ob es ihm gut ging, während er gleichzeitig den Ball für den letzten Schlag spielte. Davon war der Stuhlschiedsrichter so begeistert, dass dieser die Punktzahl im Anschluss falsch einschätzte.

Im Anschluss wusste Wawrinka natürlich nicht, wie der vorherige Punkt geendet hatte, da er bekanntlich auf dem Boden lag und damit vom Spielfeld und dem gegnerischen Schlag abgewandt war. So versuchten Roger Federer und der Schiedsrichter im Nachhinein, die Punkte zurückzuverfolgen, um das tatsächliche Ergebnis herauszufinden. Ein wirklich absurdes Spiel der beiden Schweizer Tennis-Asse.

Nr. 2: Grigor Dimitrov und die zerstörten Schläger

Grigor Dimitrov hat bekanntlich keine Angst davor, auf dem Tennisplatz seine Emotionen zu zeigen. Im Finale der Istanbul Open 2016 erzielte der Bulgare ein spektakuläres Finish, das in die Geschichte der Sportart einging. Anstatt am Ende allerdings als Sieger vom Platz zu gehen, wurde Dimitrov nach dem Zerbrechen von insgesamt drei Schlägern noch während des Spiels disqualifiziert.

Während des gesamten Spiels wirkte der Tennis-Profi unglaublich frustriert und zeigte eine gewisse mentale Blockade. Bei einer 5:0-Führung seines Gegners Diego Schwartzman im dritten Satz entschied sich Dimitrov, das Match auf seine eigene Art und Weise zu beenden. Der Bulgare zerstörte zum wiederholten Male einen Schläger. Ihm war bewusst, dass dieser weitere Regelverstoß zu einer sofortigen Disqualifikation führte. Eine verrückte Art, aus einem Turnier auszuscheiden!

Nr. 3: Novak Djokovic und das laute Publikum

Auch Tennis-Legende Novak Djokovic ist für seine Emotionalität auf dem Court bekannt. Während seiner Niederlage gegen Marco Cecchinato bei den French Open 2018 forderte der Serbe das Publikum in Paris auf, im laufenden Spiel leise zu sein. Als Djokovic im vierten Satz dann den entscheidenden Punkt spielte und zu einem Vorhand-Annäherungsschuss ansetzte, rief ein Zuschauer in die Stille hinein. Dumm gelaufen für die Konzentration von Djokovic.

Denn daraufhin warf der serbische Tennis-Profi den Ball in die Menge, schrie und legte einen Finger an den Mund, um die Zuschauer ein weiteres Mal zu ermahnen, ruhig zu bleiben. Djokovic verlor das Match und gab im Anschluss noch eine der absurdesten Pressekonferenzen, die die internationale Tenniswelt je gesehen hat.

Nr. 4: Jimmy Jump und Roger Federer zusammen auf dem Tennis-Court

Jimmy Jump hat sich in seinem Leben einen Ruf aufgebaut, wichtige öffentliche Veranstaltungen zu stören. So gibt es mittlerweile eine lange Liste seiner überraschenden und zumeist ungewollten Auftritte im internationalen Fernsehen. Auch im Tennis hat sich der weltbekannte Flitzer aus dem spanischen Katalonien nun einen Namen gemacht.

Während eines Finales der French Open, bei dem die heutige Tennis-Legende Roger Federer das erste Mal eine echte Chance auf den Titel hatte, kam es zu Jimmy Jumps großem Auftritt. Damals rannte Jump auf das Feld und versuchte Federer einen Hut aufzusetzen. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd mit der Security konnte der Flitzer letztlich gefasst werden. Ein unglaublicher Zwischenfall während eines historischen Grand-Slam-Finales.

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Nr. 5: John McEnroe und der wohl berühmteste Wutausbruch der Sportgeschichte

Während seines Spiels in der dritten Runde der Wimbledon Championships im Jahr 1981 lieferte John McEnroe den wohl bekanntesten Wutausbruch unter den Throwbacks der Sportgeschichte ab. Dieser Moment erreichte Aufmerksamkeit weit über die Tenniswelt hinaus und wurde zu einem der ikonischen sportlichen Ausraster aller Zeiten.

McEnroe hatte während seiner gesamten Karriere keine Angst davor, Schiedsrichter, Linienrichter oder sogar seine Gegner herauszufordern, aber bei diesem Match war der US-Amerikaner besonders wütend. McEnroe schlug einen Aufschlag, von dem er glaubte, dass dieser im Spielfeld landete. Das Auffliegen von Kreide von der Spielfeldoberfläche gab dafür auch einen klaren Hinweis.

Trotzdem entschied der Schiedsrichter, dass der Ball im Aus war. McEnroe war sichtlich empört und äußerte den berühmten Spruch: „Das kann nicht Ihr Ernst sein! Der Ball war auf der Linie!“ Daraufhin versuchte der Schiedsrichter noch, seine Entscheidung zu verteidigen, doch McEnroe schimpfte unbeirrt weiter. Herausgekommen ist auf jeden Fall einer der ikonischsten Momente im Sport.

Nr. 6: Nick Kyrgios und das Bier auf dem Court

Wenn Nick Kyrgios auf den Tennisplatz geht, kann man sich auf eine spektakuläre Show gefasst machen. Bei seinem Match gegen Liam Broady gab der Australier allerdings alles und es wird schwer sein, diese Leistung zu übertreffen. Der 26-Jährige amüsierte sich mit den Zuschauern, überraschte mit vielen Tweeners und führte lustige Tanzschritte auf.

Doch die Krönung sollte noch auf sich warten: Nick Kyrgios trank Bier auf dem Feld. Letzteres tat der Australier jedoch nicht während des Spiels, sondern danach, als ihm ein Fan einen Bierbecher reichte. Kyrgios, der Entertainer, hielt natürlich an seiner Rolle fest und machte den Spaß mit.

Nr. 7: Alexander Zverev und der Unglaube über den eigenen Sieg

Auch ein deutscher Tennis-Profi schafft es in die Rangliste der verrücktesten Tennis-Momente aller Zeiten. Alexander Zverevs Gefühlswelt zum Ende seines Auftaktmatches in Melbourne gegen Landsmann Daniel Altmaier lässt sich wohl nur schwer beschreiben. Der aktuell beste deutsche Tennisspieler wollte weiterspielen, obwohl er bereits gewonnen hatte.

Alexander Zverev hatte sich im Tiebreak des dritten Satzes, den er klar für sich entschied, offensichtlich verzählt. Im Anschluss erklärte „Sascha“, dass er dachte, es sei erst sein sechster Punkt im Tiebreak. Durch den Lärm der Zuschauer hörte das deutsche Tennis-Ass die Schiedsrichterin nicht. Als Zverev dann allerdings Daniel Altmaier am Netz stehen sah, war auch ihm endlich klar, dass das Match bereits gewonnen war. Ein wahrlich kurioser Moment.

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