5 verrückte Disziplinen, die nicht mehr olympisch sind

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kuriose Sportarten
imago images / Laci Perenyi

Am heutigen 24. Juli hätten ursprünglich die Olympischen Spiele 2020 in Tokio begonnen. Diese wurden Corona-bedingt jedoch auf 23. Juli bis 8. August 2021 verschoben. Grund genug, einmal in die Vergangenheit zu schauen – auf Disziplinen, die es heute nicht mehr gibt. Hier sind 5 kuriose Sportarten, die weder bei Olympia 2020 stattgefunden hätten noch bei Olympia 2021 auf dem Programm stehen werden!

1. Seilklettern

Das kennen wir doch alle aus unserer Schulzeit. Aber olympisch? Und ob! Immerhin dreimal schaffte es diese Disziplin zu den Olympischen Spielen. In den Jahren 1904 gab es in St. Louis die erste Teilnahme, es folgte Paris (1924) und letztmalig Los Angeles (1932). Eine Höchstleistung für die Athleten, galt es doch ohne Sicherung eine Höhe von 14 Metern zu erklimmen, wobei auch noch die Technik und Ästhetik bewertet wurde.

2. Tauziehen

Tauziehen gilt immer noch als eine beliebte Freizeitbeschäftigung und ist bei Kindergeburtstagen mehr und mehr angesagt. In Schottland eine ernstzunehmende Sportart bei den berühmten Highland Games. In den Jahren 1900 bis 1920 war Tauziehen fester Bestandteil der Olympischen Spiele. Die Regeln haben sich bis heute allerdings nicht geändert: Ein dickes Seil, an den Enden jeweils ein Team und gewonnen hat, wer die Anderen über die Mittellinie zieht. So simpel, so gut!

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3. Einarmiges Gewichtheben

Der Kraftsport-Fan kennt die kräftigen, untersetzten Athleten, die beidarmig in verschiedenen Disziplinen die Gewichte zur Hochstrecke bringen. Nicht so in den Anfängen der Olympischen Spiele: Da wurde das Gewicht mit nur einem Arm in die Höhe gerissen oder gestoßen. Erst nach den Spielen 1928 in Amsterdam wurden beide Arme eingesetzt.

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4. Sackhüpfen

Jetzt wird’s verrückt! Wenn ihr glaubt, es handelt sich ausschließlich um ein Vergnügen beim Kindergeburtstag – weit gefehlt. Bei den Olympischen Spielen 1904 in St. Louis wurden in dieser Sportart Medaillen verteilt.

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5. Weitspucken

Das ist kein Fail! Diese Disziplin gab es tatsächlich – wenn auch nur ein einziges Mal. Gut so! Wie auch das Sackhüpfen fand dieser Wettbewerb während der Spiele in St. Louis statt. Nichts für Ästhetiker! Und so war es nicht verwunderlich, dass das Spektakel danach wieder in der Versenkung verschwand. Nicht zuletzt deswegen gingen die Olympischen Spiele von St. Louis als eine „Western-Show“ in die Geschichte ein.

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