EM kurios: Der skandalöse Trikottausch 1988 – vom Koeman zum Buhmann

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Trikottausch
imago images / Sportfoto Rudel / Laci Perenyi (Montage)

Am heutigen 11. Juni erfolgt in Rom der Anpfiff zur Europameisterschaft 2021 – mit dem Eröffnungsspiel Italien gegen die Türkei. SPORTFAILS lässt die EM starten – und zwar mit den kuriosesten Momente aus der Historie, die wir während des Turniers präsentieren. In Teil 1 unseres Specials erinnern wir an einen skandalösen Trikottausch aus dem Jahr 1988.

Die EM 1988 endete für die deutsche Nationalmannschaft vor eigenem Publikum im Halbfinale. Die Führung durch einen Foulelfmeter von Lothar Matthäus konnte das Team von Franz Beckenbauer nicht über die Zeit bringen. Ronald Koeman (ebenfalls per Strafstoß) und Marco van Basten drehten das Spiel und führten den späteren Titelträger ins Finale.

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Nicht nur die Niederlage im brisanten Nachbarschaftsduell brachte die schwarz-rot-goldenen Fans auf die Palme, sondern auch eine alles andere als appetitliche Aktion von Torschütze Koeman nach dem Abpfiff. Der heutige Bondscoach tauschte mit DFB-Akteur Olaf Thon das Trikot – allerdings nur, um dieses als Klopapier zweckzuentfremden.

Skandalöser Trikottausch 1988: Der wischende Holländer

Der Skandal: Koeman wischte sich mit dem Thon-Dress demonstrativ das Gesäß ab und löste damit sogar Tumulte auf den Rängen aus. Inzwischen haben viele deutsche Fans dem Übeltäter den Ausrutscher weitestgehend verziehen. Zum einen, weil er sich deutlich entschuldigte und zum anderen, weil Frank Rijkaard mit seiner Spuck-Attacke gegen Rudi Völler zwei Jahre später in die Rolle des holländischen Buhmanns schlüpfen sollte.

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