Schiri-Fail: Warum Josip Simunic bei der WM 2006 drei Gelbe Karten sah

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Simunic Gelbe Karten
imago images / Ulmer (Montage)

Kaum zu glauben, dass unsere Heim-WM bereits 14 Jahre zurückliegt. Noch unglaublicher, weil eigentlich in den Regeln so nicht vorgesehen, ist das, was einem kroatischen Nationalspieler und ehemaligen Bundesliga-Akteur bei eben dieser Weltmeisterschaft passierte. Josip Simunic sah damals drei Gelbe Karten. Welch ein Schiri-Fail!

Der Innenverteidiger, der in der Bundesliga einst für den HSV, Hertha BSC und die TSG Hoffenheim gespielt hatte, war sicherlich kein Kind von Traurigkeit. Das beweist ein Blick in seine Sünderkartei in der Beletage des deutschen Fußballs, in der es der Kroate auf 69 Gelbe Karten, vier Gelb-Rote Karten und zwei Rote Karten brachte. Doch am 22. Juni 2006 erhielt Simunic bei der WM in Deutschland durch Schiedsrichter Graham Poll eine Strafe, die es überhaupt nicht gibt.

Im Vorrundenspiel gegen Australien (2:2) sah Josip Simunic drei Gelbe Karten. Der Grund: Poll hatte vergessen, den Abwehrspieler nach dessen zweiter Karte in der 90. Minute in die Kabine zu schicken. Erst als sich der Unparteiische in der dritten Minute der Nachspielzeit genötigt sah, erneut Gelb gegen Simunic zu zücken, bemerkte er den Fehler und verwies den Spieler des Feldes.

Der Schiri-Fail im Video: Hier sieht Josip Simunic drei Gelbe Karten!

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