6-Reifen-Auto, Pechvögel und das 24-Minuten-Rennen: 8 kuriose Formel-1-Fakten

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Formel 1 Fakten
IMAGO / Thomas Zimmermann

Seit über 70 Jahren begeistert die berühmteste Rennserie der Welt jedes Jahr Millionen von Zuschauern. Grund genug für SPORTFAILS, um die kuriosesten und witzigsten Anekdoten und Fakten rund um die Formel 1 in die Serie „Fun-Facts“ aufzunehmen. Also: Anschnallen, Handbremse lösen und loslachen!

1. Keine halbe Stunde: Das kürzeste Rennen aller Zeiten

Es geht mit diesem kuriosen Rennen aus dem Jahr 1991 los. Nach den üblichen drei Trainingseinheiten und dem Qualifying im australischen Adelaide sollte es endlich ans Eingemachte gehen. Blöd nur: Nach nur 24 Minuten und 34 Sekunden musste das Rennen schon wieder abgebrochen werden – sintflutartiger Regen machte eine Fortführung unmöglich. Übrigens: Das längste Rennen aller Zeiten datiert aus dem Jahr 2011: Nach vier Stunden und vier Minuten triumphierte Jenson Button nach einer rund zweistündigen Pause – ebenfalls aufgrund von Regen – im kanadischen Montreal.

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2. De Cesaris: 16 Mal probiert, 16 Mal ist nichts passiert

Diese Formel-1-Saison von Andrea de Cesaris ist wahrlich historisch. Im Jahr 1987 konnte der italienische Pilot nicht ein einziges seiner Rennen wirklich beenden. 16 Starts – 16 vorzeitige Ausfälle. Wahnsinn! Auch in seiner restlichen Karriere blieb de Cesaris das Unglück treu. Nur schlanke 58 Mal bei 208 Starts schaffte er es mit seinem Wagen bis ins Ziel.

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3. Apropos Pechvogel…

Pechvogel? Ah, da war ja noch etwas. Gerade erst hatte Vittorio Brambilla nach einem Rennabbruch seinen ersten GP-Sieg eingefahren, da schlug das Unglück zu. Der Italiener reckte jubelnd beide Arme in die Höhe – und verlor die Kontrolle über seinen Wagen, der ins Schleudern geriet und in die Boxenmauer krachte. Brambilla bleibt der einzige Fahrer der Geschichte, der es fertigbrachte, nach einen Rennen einen Unfall zu bauen. Hätte es den Sportfail-des-Monats-Award 1975 schon gegeben, der „Gorilla von Monza“ wäre ein würdiger Titelträger gewesen.

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4. Keine Quali und Starterlaubnis? Egal!

Wer braucht schon eine Starterlaubnis, wenn Dreistigkeit siegt? Hans Hayer verpasste 1977 die Quali für den GP von Deutschland, startete aber dennoch – wenn auch heimlich. Er platzierte sein Auto an einer auf der Startbahn schwer einsehbaren Position hinter ein paar Grid Girls, die ihm unwissentlich zum Start verhalfen.

5. Die Letzten (oder Zweiten) werden die Ersten sein

Gleich sieben Fahrer in der Geschichte der Formel 1 brachten das Kunststück zustande, am Ende des Rennens zu triumphieren, ohne ein einziges Mal wirklich vorne gelegen zu haben. So zum Beispiel Damon Hill, der davon profitierte, dass Michael Schumacher aus der Wertung gestrichen wurde.

6. Der „Six-Wheeler“

Zumindest von außen muten viele Fahrzeuge der Formel 1 heutzutage im Großen und Ganzen ähnlich an. Doch das war nicht immer so: Der P34 aus dem Team Tyrell war 1976 der erste Bolide mit sechs Reifen. Die kleinen Vorderreifen maßen nur zehn Zoll und sollten den Luftwiderstand minimieren.

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7. Manchmal sind es die kleinen Unterschiede

Bitter und schön zur selben Zeit: 1971 fuhr Peter Gethin in Italien den knappsten Formel-1-Sieg aller Zeiten ein. Der Vorsprung zu Ronnie Peterson betrug gerade einmal eine hundertstel Sekunde. Dagegen konnte sich Damon Hill in Adelaide 1995 ganz entspannt zurücklehnen: Mit zwei Runden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten fuhr der Brite den klarsten Sieg aller Zeiten ein.

8. Die Taylor-Party

Beim Grand Prix von Großbritannien im Jahr 1959 mutete das Teilnehmerfeld mit Blick auf die Nachnamen beinahe wie eine Familienfeier an. Mit Dennis, Henry, Michael und Trevor traten nämlich gleich vier Fahrer an, die auf den Namen „Taylor“ hörten.

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